Industrial Usability Day 2018

Save the Date: 13. September 2018 in Würzburg

HMI im App-Style – Benutzeroberfläche 4.0: Mobilgerät und Web-Panel tauglich

Augmented-Reality und Sprach-Interfaces mögen in den Fabrikhallen von morgen zu finden sein. Heute sehen wir dort, wenn überhaupt, Touch-Panels. Wir können davon ausgehen, dass es auch noch für eine lange Zeit so sein wird. Deshalb lohnt es sich auch heute noch, Zeit und Geld in die die Usability dieser Interfaces zu investieren. In der Vergangenheit haben sich viele Touch-HMIs nach dem mentalen Modell des Steuerungsprogrammierers gerichtet. Damit der Benutzer seine Aufgaben erfüllen konnte, musste er die Maschine so verstehen, wie der Steuerungsprogrammierer sie versteht. Nach und nach kommen nun Interfaces, die sich an den Aufgaben der Benutzer orientieren. Jetzt muss der Benutzer nur noch wissen was seine Aufgaben sind und wie er Eingaben an der HMI macht. Ein Button muss „drückbar“ aussehen und groß genug sein. Es muss ein Menü geben. Statusinformationen sollten jederzeit sichtbar sein. Glücklicherweise können wir heute davon ausgehen, dass fast alle Maschinenbediener die Interaktion mit Touchscreens gewohnt sind. Wir als Menschen, die HMIs konzipieren, können auf einmal Interaktionsmuster aus dem Consumer-Bereich auf HMIs übertragen. Denn wir können davon ausgehen, dass Benutzer wiederum ihr Wissen auf HMIs übertragen werden. …oder? Müssen wir jetzt lediglich den Material-Design-Guidelines folgen, um intuitive und ansprechende HMIs zu konzipieren? Werden wir effizient mit dem vorhandenen Platz auf dem Bildschirm umgehen können? Werden Benutzer sofort wissen, wo Informationen zu finden sind? Werden Einarbeitungszeiten wegfallen? Sehen bald alle HMIs wie eine Smartphone-App aus? In diesem Vortrag werden wir Interaktions-Konzepte von mobilen Anwendungen im HMI-Kontext beleuchten. Was sind die Vorteile? Was gibt es dabei zu beachten? Welche Fallstricke gibt es? Wo und von wem ist mit Wiederstand zu rechnen? Wie kommt dabei ein rundes Konzept zustande?

 

Hauke Thorenz (28) hat es für das Human-Computer Interaction (M.Sc.) Studium aus dem Bremer Umland an die Uni Würzburg verschlagen. Sein solides UX und Usability Fachwissen aus dem Studium ergänzt er als Mitglied in der German UPA regelmäßig auf Konferenzen und Veranstaltungen. Sein Interesse für Physical Computing und Software-Engineering erlaubt es ihm, Kundenanwendungen bis ins Detail zu durchschauen. Zusammen mit seiner Erfahrung aus dem Web (UX und Entwicklung) ist dies die Grundlage für benutzerfreundliche HMI-Konzepte. Mit dieser Kompetenz-Kombination bereichert er die GTI seit 2016 als Usability-Engineer und Entwickler.

 

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